Uraufführung eines Requiem im Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945
Es ist eine lange und bedeutungsvolle Tradition, Dresdens wichtigste Zeit des Gedenkens und Erinnerns an die Bombennacht vom 13. Februar 1945 mit der Aufführung eines Requiems zu begleiten.
In diesem Jahr wird es eine ganz besondere Veranstaltung geben: eine Uraufführung anlässlich des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens und der Frauenkirche im Besonderen. Am 11. Februar erklingt in der Frauenkirche Lera Auerbachs Requiem „Dresden“, das als Auftragswerk der Stiftung Frauenkirche und der Sächsischen Staatskapelle, die Lera Auerbach ab diesjähriger Spielsaison auch als Capell-Compositrice ernannt hat, entstand.
Die russisch-amerikanische Komponistin und Pianistin Lera Auerbach (Jahrgang 1973) ist eine der derzeit gefragtesten Interpretinnen der zeitgenössischen Musikgeneration.
Die Musik der jüdischen Künstlerin zieht einen weiten Bogen zwischen Oper und Kammerkonzert. Charakteristisch für ihre Musik sind ihre stilistische Freiheit und das Verbinden von tonaler und atonaler Musiksprache.
Auch das Dresdner Requiem wird diesen besonderen musikalischen Ansatz widerspiegeln und den Zuhörer in eine ganz eigene Klangwelt eintauchen lassen.
Das Dresdner Requiem für zwei Knabensoprane, Countertenor, Bass, Bariton, Knabenchöre, Männerchor und Orchester wird unter der Leitung von Vladimir Jurowski seine Aufführung finden.
Am 13. und 14. Februar erklingt die Komposition in den Gedenkkonzerten der Staatskapelle in der Semperoper Dresden.
„Dresden-Requiem“ 11.02.2012, 20:00 Uhr Frauenkirche Dresden
mit einer Einführung in das Konzert 19:00 Uhr
Claudia Innerhofer
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