25. Februar bis 30. Dezember 2012
Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden widmet seine jĂŒngste Ausstellung den Leidenschaften. Die australische Kuratorin Catherine Nichols hat mit der Opernregisseurin Mariame ClĂ©ment aus Paris und der BĂŒhnenbildnerin die Sonderschau als groĂes Drama in fĂŒnf Akten inszeniert, wobei sich der Besucher von BĂŒhnenbild zu BĂŒhnenbild bewegt.
So sollen die fast 400 Exponate die dramatischen Effekte der stĂ€rksten und gefĂ€hrlichsten aller menschlichen GefĂŒhle erlebbar machen: Liebe, Begierde, Freude und Staunen auf der positiven Seite, Hass, Zorn, Angst, Scham, Trauer, Neid und Ekel als negative Leidenschaften. Bei einem Rundgang wird der Besucher in den Kampf der Emotionen einbezogen. Die Exponate sollen nicht nur Leidenschaften versinnbildlichen, sondern auch auslösen.
Die Vielfalt der AusstellungsstĂŒcke reicht von mittelalterlichen bis neuzeitlichen Kunstwerken ĂŒber belanglose GegenstĂ€nde wie ein Pupskissen bis zu KuriositĂ€ten, zum Beispiel das Gipsmodell einer Leiche. Sie werden ergĂ€nzt durch mehrere Videoinstallationen.
Die Sonderschau soll die groĂen GefĂŒhle wieder ins rechte Licht rĂŒcken, die heutzutage viel zu oft an den Rand gedrĂ€ngt werden.
Bis Ende Dezember 2012 können sich die Besucher des Hygiene-Museums in Dresden von den Leidenschaften mitreiĂen lassen.
K. Michael
UrauffĂŒhrung eines Requiem im Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945
Wem es jetzt im Winter drauĂen zu kalt sein sollte, dem empfehlen wir den Besuch der Ausstellung âSafari zum Urmenschenâ im Japanische Palais. Dort zeigen die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen ihre bereits zweite Ausstellung innerhalb kurzer Zeit.
Seit 11. November 2011 kann man im Verkehrsmuseum Dresden eine Sonderausstellung zum Thema Nahverkehr und Bombenkrieg besuchen. Diese Ausstellung ist ein Kooperations-projekt zwischen den Verkehrsmuseen London, Coventry und Dresden.

