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Das Hygiene-Museum lÀsst die Leidenschaften toben

Thursday, March 1st, 2012

Hygienemuseum-dresden in 25. Februar bis 30. Dezember 2012

Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden widmet seine jĂŒngste Ausstellung den Leidenschaften. Die australische Kuratorin Catherine Nichols hat mit der Opernregisseurin Mariame ClĂ©ment aus Paris und der BĂŒhnenbildnerin die Sonderschau als großes Drama in fĂŒnf Akten inszeniert, wobei sich der Besucher von BĂŒhnenbild zu BĂŒhnenbild bewegt.

So sollen die fast 400 Exponate die dramatischen Effekte der stĂ€rksten und gefĂ€hrlichsten aller menschlichen GefĂŒhle erlebbar machen: Liebe, Begierde, Freude und Staunen auf der positiven Seite, Hass, Zorn, Angst, Scham, Trauer, Neid und Ekel als negative Leidenschaften. Bei einem Rundgang wird der Besucher in den Kampf der Emotionen einbezogen. Die Exponate sollen nicht nur Leidenschaften versinnbildlichen, sondern auch auslösen.

Die Vielfalt der AusstellungsstĂŒcke reicht von mittelalterlichen bis neuzeitlichen Kunstwerken ĂŒber belanglose GegenstĂ€nde wie ein Pupskissen bis zu KuriositĂ€ten, zum Beispiel das Gipsmodell einer Leiche. Sie werden ergĂ€nzt durch mehrere Videoinstallationen.

Die Sonderschau soll die großen GefĂŒhle wieder ins rechte Licht rĂŒcken, die heutzutage viel zu oft an den Rand gedrĂ€ngt werden.

Bis Ende Dezember 2012 können sich die Besucher des Hygiene-Museums in Dresden von den Leidenschaften mitreißen lassen.

K. Michael

Dresden: “Ode an den Frieden“

Tuesday, February 7th, 2012

Reqiuem-frauenkirche in UrauffĂŒhrung eines Requiem im Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945

Es ist eine lange und bedeutungsvolle Tradition, Dresdens wichtigste Zeit des Gedenkens und Erinnerns an die Bombennacht vom 13. Februar 1945 mit der AuffĂŒhrung eines Requiems zu begleiten.
In diesem Jahr wird es eine ganz besondere Veranstaltung geben: eine UrauffĂŒhrung anlĂ€sslich des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens und der Frauenkirche im Besonderen. Am 11. Februar erklingt in der Frauenkirche Lera Auerbachs Requiem „Dresden“, das als Auftragswerk der Stiftung Frauenkirche und der SĂ€chsischen Staatskapelle, die Lera Auerbach ab diesjĂ€hriger Spielsaison auch als Capell-Compositrice ernannt hat, entstand.
Die russisch-amerikanische Komponistin und Pianistin Lera Auerbach (Jahrgang 1973) ist eine der derzeit gefragtesten Interpretinnen der zeitgenössischen Musikgeneration.
Die Musik der jĂŒdischen KĂŒnstlerin zieht einen weiten Bogen zwischen Oper und Kammerkonzert. Charakteristisch fĂŒr ihre Musik sind ihre stilistische Freiheit und das Verbinden von tonaler und atonaler Musiksprache.
Auch das Dresdner Requiem wird diesen besonderen musikalischen Ansatz widerspiegeln und den Zuhörer in eine ganz eigene Klangwelt eintauchen lassen.
Das Dresdner Requiem fĂŒr zwei Knabensoprane, Countertenor, Bass, Bariton, Knabenchöre, MĂ€nnerchor und Orchester wird unter der Leitung von Vladimir Jurowski seine AuffĂŒhrung finden.
Am 13. und 14. Februar erklingt die Komposition in den Gedenkkonzerten der Staatskapelle in der Semperoper Dresden.

„Dresden-Requiem“ 11.02.2012, 20:00 Uhr Frauenkirche Dresden 
mit einer EinfĂŒhrung in das Konzert 19:00 Uhr
Claudia Innerhofer

Ausstellung im Japanischen Palais: ‚Safari zum Urmenschen‘

Tuesday, February 7th, 2012

Urmensch1 in Wem es jetzt im Winter draußen zu kalt sein sollte, dem empfehlen wir den Besuch der Ausstellung ‚Safari zum Urmenschen‘ im Japanische Palais. Dort zeigen die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen ihre bereits zweite Ausstellung innerhalb kurzer Zeit.

Der Titel sagt schon warum es geht – es ist eine Reise zu unseren Vorfahren, 7 Mio Jahre zurĂŒck in die frĂŒheste Vergangenheit des Menschen.

Die Sammlung ist in verschiedene Themengebiete unterteilt. Es gibt z.B. eine begehbare AusgrabungsstÀtte, die die Arbeit der ArchÀologen und Forscher nÀher bringt. In der Mitte der RÀume werden in Einzelvitrinen insgesamt 27 Kopfmodellen gezeigt, die anhand von OriginalschÀdeln angefertigt wurden.

Eine Zeitreise durch die Menschheitsgeschichte vervollkommnet die gelungene Ausstellung.

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 10 – 18 Uhr (noch bis zum 30.04.2012)
Anke Winkler
 

UNDER ATTACK – London/Coventry/Dresden

Wednesday, January 4th, 2012

Verkehrsmuseum-dresden in Seit 11. November 2011 kann man im Verkehrsmuseum Dresden eine Sonderausstellung zum Thema Nahverkehr und Bombenkrieg besuchen. Diese Ausstellung ist ein Kooperations-projekt zwischen den Verkehrsmuseen London, Coventry und Dresden.
Es wird die Geschichte des Bombenkrieges aus der Sicht des öffentlichen Nahverkehrs in den drei schicksalhaft miteinander verbundenen StÀdten erzÀhlt. Anhand bewegender Zeitdokumente und persönlicher Erlebnisberichte wird die Rolle des Nahverkehrs bei der Kriegsvorbereitung, wÀhrend der verheerenden Luftangriffe sowie in der schweren Nachkriegszeit beim Wiederaufbau vorgestellt.
Die Ausstellung zeigt Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede zwischen London, Coventry und Dresden. Sie fĂŒhrt vor Augen, wie die Verkehrsunternehmen und ihre BeschĂ€ftigten den Transport in dieser furchtbaren Zeit am Leben hielten und damit die öffentliche Moral stĂ€rkten.
Heute sind die physischen Auswirkungen der FlĂ€chenbombardements ĂŒberwiegend verschwunden. Aber das Gedenken an die Luftangriffe bleibt in der Öffentlichkeit bestehen und formt die IdentitĂ€t der betroffenen StĂ€dte.
Im September 2010 wurde die Ausstellung im London Transport Museum aus Anlass des 70. Jahrestages des „Blitz“ (Beginn der Luftangriffe auf England) und des 65. Jahrestages der Zerstörung Dresdens eröffnet und bis MĂ€rz 2011 mit großer Publikumsresonanz gezeigt.
Die Ausstellung kann noch bis zum 15. April 2012 besucht werden. Weiterhin gibt es interessante VortrĂ€ge, Diskussionen und FĂŒhrungen im Rahmenprogramm der Ausstellung, s.u. http://www.verkehrsmuseum-dresden.de/index.php?page=139.
Katharina

Das neue MilitĂ€rhistorische Museum Dresden – Nachdenken ĂŒber Krieg und Frieden

Wednesday, November 2nd, 2011

Dresden-militarhistorisches-museum in

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Der auf Gedenkarchitektur spezialisierte jĂŒdisch-amerikanische Architekt Daniel Libeskind (u.a. JĂŒdisches Museum in Berlin) hat in einem Auftrag vom Verteidigungsministerium das alte ArsenalgebĂ€ude zu einem Museum fĂŒr Deutsche Bundeswehrgeschichte umgebaut.

Eine neue eindrucksvolle und weithin sichtbare Gestaltungsintervention ist nun seit der Eröffnung am 14. Oktober 2011 der seitlich herausragende Beton-Stahlkeil. Dieser erstreckt sich ĂŒber alle Geschosse und greift ein StĂŒck der historischen Innensubstanz an. Der eindrucksvolle Stahlkeil, der das reprĂ€sentative WehrgebĂ€ude von 1875 mit neuen Sichten öffnet, verdeutlicht auf starke emotionale Weise, was mit dieser Stadt und mit unserem Land geschah (Deutsche Teilung) bzw. regt zum Nachdenken an, wie vom nationalsozialistischen Deutschland die Katastrophe ausging. Erklimmt man die zur Erhöhung inszenierte grĂŒnderzeitliche Treppe zum Museum, wird man mit einem sichtbaren Bruch konfrontiert.
Der Keil gibt den Weg frei auf das historische Zentrum Dresdens. Er erhebt sich ĂŒber die Dachlandschaft des Altbaus als von außen sichtbares Zeichen der Erneuerung und von innen erlebbare Öffnung zur Stadt.

Libeskinds glĂ€sernes V soll Sinnbild sein fĂŒr den Mut zum Aufbruch, den die Dresdner nach dem Zweiten Weltkrieg hatten. In Form eines V wurde auch der Bombenangriff am 13. Februar 1945 auf Dresden geflogen. Die erste Markierungsbombe zerstörte das Stadion im Ostragehege, auf welches die Keilspitze mit einem Winkel von 40,1° zeigt.

Das MilitÀrhistorische Museum der Bundeswehr bietet unterschiedliche Perspektiven auf deutsche MilitÀrgeschichte. Das Leitmotiv, das alle Ausstellungsbereiche und auch die bauliche Konzeption durchdringt, ist die Frage nach den Ursachen und dem Wesen von Gewalt. Hier
wird der Mensch thematisiert mit all seinen Ängsten, Hoffnungen, Leidenschaften, Erinnerungen, Trieben, mit seinem Mut, seiner Vernunft und Aggressionsbereitschaft. Krieg ist nur verstĂ€ndlich, wenn seine Darstellung die Natur des Menschen zur Grundlage nimmt.

In der riesigen Ausstellung stehen auf 13.000 Quadratmetern nicht die Technik und der Krieg im Mittelpunkt, sondern der Mensch als TĂ€ter
und Opfer. Insgesamt zeigt das Museum rund 10.500 Exponate.

Geöffnet hat es Donnerstag bis Dienstag von 10 bis 18 Uhr und montags von 10 bis 21 Uhr, Mittwoch geschlossen. KM

Sonderausstellungen der Neuen und Alten Meister

Thursday, October 6th, 2011

Neue-sachlichkeit in

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Sonderausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen ziehen zur Zeit Dresdner und Besucher an.

Anfang diesen Monats wurde im Lipsiusbau der Kunstakademie auf der BrĂŒhlschen Terrasse die Sonderausstellung ‚Neue Sachlichkeit in Dresden‘ eröffnet. 200 GemĂ€lde, Zeichnungen und Skulpturen von etwa 80 KĂŒnstlern, u.a. Otto Dix, Curt Querner und Max Grundig, sind dort ausgestellt. Die meisten der gezeigten Werke stammen aus eigenem Bestand oder sind Leihgaben aus anderen Museen oder Privatsammlungen.

Dresden war in den 1920ern ein wichtiges Zentrum der Neuen Sachlichkeit. Die Abwendung vom Expressionismus und Hinwendung zum Realismus vermischt mit Ironie, PrÀzision und Sozialkritik prÀgten diese Epoche der Weimarer Republik.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 08.01.2012 zu sehen, von Dienstag bis Sonntag, 8-18 Uhr. Der Eintrittspreis betrÀgt 6 EUR.

Madonnenmeeting in

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein zweites Highlight befindet sich ebenfalls noch bis Anfang Januar in der GemÀldegalerie Alte Meister im Zwinger.

Dort sind in der Ausstellung ‚Himmlischer Glanz‘ erstmals seit 500 Jahren Raffaels ‚Sixtinische Madonna‘ und ‚Foligno Madonna‘ gemeinsam zu sehen. Beide GemĂ€lde entstanden 1512 und standen einst zusammen im Atelier des berĂŒhmten italienischen Malers bevor sie getrennte Wege gingen.

AnlĂ€sslich des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Deutschland Ende September wurden beide Madonnen zusammengebracht, bevor die Leihgabe Anfang nĂ€chsten Jahres wieder zurĂŒck in die Pinakothek des Vatikans ĂŒberfĂŒhrt wird. Die ‚Sixtinische Madonna‘ können Sie dann aber wie gewohnt weiterhin in unserer GemĂ€ldegalerie bewundern.
Winkler

„Via Regia“ 800 Jahre Bewegung und Begegnung

Friday, July 1st, 2011

3. SĂ€chsische Landesausstellung
Bis Ende Oktober findet in Görlitz, ca. 100km von Dresden entfernt, die 3. SÀchsische Landesausstellung statt. Ausstellungsort ist die Kaisertrutz, eine runde Kanonenbastei aus dem 15. Jahrhundert.
Thema ist die Via Regia (‚Königsstraße‘), die bereits vor 800 Jahren als bedeutende Handelsstraße existierte und vom Rhein bis nach Schlesien verlief. Heutzutage ist es eine europĂ€ische Kulturstraße, die sich von Spanien bis in die Ukraine zieht.
Die Ausstellung konzentriert sich auf das Leben, die Menschen und den Handel zwischen Frankfurt/M. und Krakau.
Görlitz als Ausstellungsort war eine wichtige Station an der Via Regia. Es ist die östlichste Stadt Deutschlands und beeindruckt im alten Stadtkern mit mittelalterlichen MarktplĂ€tzen, denkmalgerechte sanierten und reich verzierten BĂŒrgerhĂ€usern.
Die Ausstellung ist tĂ€glich von 10-18 Uhr geöffnet (freitags bis 21 Uhr). Der Eintritt kostet 9 bzw. 7 €. NĂ€here Informationen erhalten Sie auch unter www.landesausstellung-viaregia.museum. (Anke)

Mikrofotografie – Schönheit jenseits des Sichtbaren

Monday, March 7th, 2011

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Die Ausstellung bietet einen erstmaligen Überblick zur Geschichte einer immer schon zwischen wissenschaftlicher PrĂ€zision und kĂŒnstlerischer Phantasie oszillierenden Gattung der Fotografie. Zu den Exponaten gehören Aufnahmen von KĂŒnstlern der Moderne wie der zeitgenössischen Fotokunst, die sich von den Formenwelten des Mikrokosmos fĂŒr ihre fotokĂŒnstlerische Bildproduktion haben inspirieren lassen. ZusĂ€tzlich werden auch Werke aus dem 19. Jahrhundert mit einbezogen, die im rein naturwissenschaftlichen Zusammenhang entstanden sind.

05.03.2011 bis 29.05.2011 in den Technische Sammlungen der Stadt Dresden, Junghansstr. 1-3

 

(K. Michael)

Zwei RĂ€der – Vier Takte im Verkehrsmuseum Dresden

Monday, March 7th, 2011

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12. Februar bis 1. Mai 2011

Die AWO-MotorrĂ€der aus dem thĂŒringischen Suhl sind bis heute Kult. Bis heute existiert eine rege Fangemeinde. Sie war die InitialzĂŒndung fĂŒr die Sonderausstellung im Verkehrsmuseum. Gezeigt werden die Geschichte des Suhler Unternehmens und die ganze Typenpalette, von der Touren-AWO 425 und der Sport-AWO 425/S ĂŒber Gespanne, Renn-, GelĂ€nde- und Stehermaschinen bis zu Sondereinsatzmaschinen. Die vielen eingesandten privaten AWO-Storys heizen der Schau zusĂ€tzlich Leben ein und erinnern an des Bikers Freud und Leid in den 50ern und 60ern.

(K. Michael)

Modellbahn erleben- vom 18.-20.2.2011 in der Messe Dresden

Friday, February 4th, 2011

Thumbs Messe-moba-flyer in Seit dem Jahr 2005 gibt es fĂŒr Modellbahnfans aus Sachsen und darĂŒber hinaus einen alljĂ€hrlichen Stammtermin in den Winterferien – die „Erlebnis Modellbahn“ in der Messe Dresden. Als der MEC Pirna sich dazu entschloss, eine Ausstellung dieser GrĂ¶ĂŸenordnung zu organisieren, ahnte niemand, wie erfolgreich das Konzept sein wĂŒrde. Der ĂŒberraschende Besucherrekord von 12500 GĂ€sten im letzten Jahr konnte nur eines zur Folge haben: eine Verdopplung der AusstellungsflĂ€che auf 6000qm.
Erstmals werden Echtdampfmodelle des Minibahnclub Dresden in Aktion zu erleben sein. DarĂŒber hinaus verfolgt man weiterhin das Motto, Modellbahn zum Erlebnis zu machen. Mehr als 28 Modellbahnanlagen aus Deutschland und darĂŒber hinaus, SchauwerkstĂ€tten und ein großer Kinderspielbereich mit Cafeteria laden Familien zum Schauen, Verweilen und auch Fragen ein. Über 40 HĂ€ndler der Branche haben sich angekĂŒndigt, um auch keine WĂŒnsche der Modellbahner offen zu lassen.
NatĂŒrlich wird die „Große Bahn“ durch die bekannten sĂ€chsischen Schmalspur- und Traditionsbahnvereine sowie Eisenbahnfreunde vertreten sein. Die nĂ€chste Sonderfahrt durch das schöne Sachsen kann also gleich geplant werden!
(S.Wuschko)