Nach dem beispiellosen Erfolg im Sommer 2009 geht auch 2010 das Feuerwerksfestival “Pyro Games” in die nächste Runde. In vierzig einzigartigen Veranstaltungsorten werden ausgewählte Pyro Designer den Abendhimmel zum leuchten bringen und mit ihren speziell für diesen Abend kreierten Pyro Musicals begeistern. Eingebettet sind die Pyro Games auch 2010 in ein gigantisches Rahmenprogramm. Neben den außergewöhnlichen Pyro Musicals steht das Berliner Trommelgewitter “Stamping Feet” im Mittelpunkt dieses Abends. Sie mixen den aktuellen Sound der Charts mit einer einmaligen Trommelperformance, die Gebrauchsgegenstände wie Mülleimer, Kettensägen oder Winkelschleifer in die Hauptdarsteller auf der Bühne verwandelt. Unterstützt wird das Trommler-Trio von einer lokalen Nachwuchsband sowie dem Pyro Games DJ.
(K. Michael)
Kunst
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Pyro Games 2010 17.09.2010 bis 09.10.2010
Sunday, September 26th, 2010Dresdner Albertinum wieder geöffnet
Friday, July 16th, 2010
Nach fast sechsjähriger Bauzeit ist das Albertinum in Dresden wieder geöffnet. Das Haus, das die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung beherbergt, musste nach der Hochwasserkatastrophe 2002 wiederhergerichtet und umgebaut werden.
Dem Berliner Architekten Volker Staab ist es gelungen, das Trauma des Elbhochwassers aus dem Jahre 2002, das in die Depots des Albertinums schwappte, in eine architektonische Lösung zu transformieren.Er hat den früheren Innenhof mit einer 76 Meter langen Stahlkonstruktion überspannt und darauf die großen Depots verlegt – also aus dem Keller in siebzehn Meter Höhe. Das ganze verwinkelte Haus hat durch diesen Eingriff eine Mitte und neue Klarheit gewonnen.
Neben den Baumaßnahmen wurde das inhaltliche Konzept verändert. Mit dem Auszug des Grünen Gewölbes und des Münzkabinetts ins Residenzschloss ist das Albertinum nun der Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart vorbehalten. Die neuen Ausstellungssäle teilen sich die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung mit Malerei von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter sowie Skulptur vom Barock bis ins 21ste Jahrhundert.
Das Albertinum hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder und Jugendlich unter 16 Jahren ist er kostenlos.
(K. Michael)
Die „Türckische Cammer“
Monday, May 24th, 2010
Dank ihres ausgefallenen Geschmacks, ihrer Sammelleidenschaft und ihres Strebens nach fürstlicher Machtdarstellung hatten die kunstsinnigen Kurfürsten von Sachsen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert eine orientalische Schatzkammer aufgebaut. Die „Türckische Cammer“ präsentiert auf 750 Quadratmetern rund 600 Objekte wie Gewänder, mit Edelsteinen verzierte Waffen, Prunkreitzeuge, wertvolle Stoffe und osmanische Zelte.
Alle Objekte sind mit faszinierenden Geschichten verbunden, die Sie nach einem Rundgang mit DresdenWalks erleben können. Die neue Dauerausstellung im Residenzschloss nutzt neueste Ausstellungstechnik und schafft eine besondere Atmosphäre, die den Besuch zum unverwechselbaren Erlebnis macht.
(K. Michael)
Dresden für das Literatenherz
Monday, April 12th, 2010Dass Dresden eine facettenreiche und anspruchsvolle Kulturstadt ist, beweisen seit einiger Zeit drei literaturverbundene Veranstaltungen, die in regelmäßigem Turnus stattfinden.
Poetengeflüster:
Dresdens offene Kleinkunstbühne bei der mutige Künstler um die Gunst des Publikums ringen müssen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Lyrik, Prosa, Kabarett, oder Musik handelt. Allen Menschen wird hier die Möglichkeit gegeben, den großen Schritt auf eine kleine Bühne zu wagen. Jeder bekommt 10 Minuten Zeit und darf diese voll ausnutzen.
Einzige Bedingung ist, dass das Vorgetragene aus der eigenen Feder stammt und definitiv mit dem Wort an sich zu tun hat. Da man vorher nie weiß, welcher Künstler auf die Bühne tritt, wird vom Gast eine gewisse Risikobereitschaft erwartet. Aber genau das, macht den Reiz von „Poetengeflüster“ aus. Das „Poetengeflüster“ findet jeden ersten Mittwoch im Monat im Lingner Schloss statt.
www.poetengefluester.de
LIMIT-JAZZ-SLAM:
Der LIMIT-JAZZ-SLAM ist ein kleiner – jeden zweiten Freitag im Monat stattfindender – neuer Dresdner Poetryslam, abgehalten in den Kasematten der Festungsmauer unterhalb der Kunstakademie. Um zum Gewölbe zu gelangen muss das Publikum erst einmal durch das im 16.Jahrhundert gebaute und einzig erhaltene Stadttor. Die Gewölbe in der Brühlschen Terrasse sind mit ihrer mystisch-geheimnisvoll-geschichtsträchtigen Geschichte wie geschaffen für einen solchen Abend.
Neu ist die Symbiose aus Jazz und Wortlimit. Bis 555 Worte dürfen die Interpreten benutzen um ihre Kunst zu präsentieren. Eine Band improvisiert während des Vortrages nach Vorgaben der Poeten freie Stücke und schafft damit einen neuen Teppich für die Stücke. Es treten immer nur drei Profis aus der Ferne gegen sechs heimische Poeten an. Zu gewinnen gibt es den “gläsernen Wasil”.
www.myspace.com/limitjazzslam
Lettermen:
Jeder kennt sie, alle lieben sie, doch nur die Wenigsten haben sie jemals so erlebt. DIE LETTERMEN – DRESDENS einzige literarische BOYGROUP im Thalia-Kino. Mit dieser neuen Lesebühne werden Thomas Jurisch, Moritz7, Stefan Seyfarth und Konstantin Turra beweisen, dass Literatur mehr als nur billige Reich-Ranitzkis-Hypes sein kann. Jeden letzten Donnerstag im Monat kann man 2 Stunden Programm zwischen Genie und Wahnsinn erleben.
www.myspace.com/lettermen4u
(Th. Jurisch)
Tizian und Cranach in der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister
Tuesday, March 23rd, 2010Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 – 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die „Dame in Weiß“ ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians „Dame in Weiß“. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Neben dieser Sonderausstellung gibt es nun von März bis August 2010 eine umfangreiche Cranach Präsentation. Lucas Cranach war einer der bedeutendsten deutschen Maler und Grafiker der Renaissance. Dresden hat den weltweit größten Bestand seiner Bilder und das kann man jetzt für einige Monate erleben. Diese Ausstellung zeigt alle wesentlichen Werkkomplexe von Cranach dem Älteren und dem Jüngeren.
Die Zusammenstellung wird im September abgelöst von der Vermeer-Ausstellung.
(K. Michael)
Georg Baselitz in der Dresdner Gemäldegalerie: Dresdner Frauen
Wednesday, February 17th, 2010Die vom Künstler und seiner Frau konzipierte Präsentation beinhaltet insbesondere Werke, die in enger Auseinandersetzung mit Dresden und seiner Geschichte entstanden sind. Die Stärke der Auswahl besteht im thematischen Schwerpunkt, wie er so noch nie zu sehen war – anders als bei Überblicksschauen.
An zentraler Stelle im Semperbau, im Gobelinsaal, werden zwei große Werkgruppen aus dem Oeuvre von Georg Baselitz vom 18.01.2010 bis 27.02.2010 gezeigt.
Das Hauptwerk zur deutschen Geschichte nimmt ein nicht nur in der Erinnerung des Künstlers prägendes Ereignis auf: die Zerstörung von Dresden und das in einer Feuerapotheose apokalyptisch aufleuchtende Ende des Zweiten Weltkriegs.
An diesen Kern der Ausstellung angelagert sind in den angrenzenden Galerieräumen Gemälde und Zeichnungen wie das “Nachtessen in Dresden” und “The Bridge Ghost‘s Supper”. Sie zeigen sowohl Baselitz‘ Bezugnahme auf die christliche Bildtradition als auch seine künstlerischen Vorbilder, unter anderen Edvard Munch und die Künstler der BRÜCKE.
(K. Michael)
CYNETART
Sunday, November 8th, 200913.Festival für computergestützte Kunst in Dresden
Für alle Besucher Dresdens und auch unsere DresdenWalks Gäste findet vom 26. November bis 6. Dezember 2009 das Festival für computergestützte Kunst CYNETART statt.
Dabei werden im Festspielhaus Hellerau Einblicke in interdisziplinäre wie interkulturelle Denk- und Arbeitsweisen sowie neue Formen grenzüberschreitender Kommunikation und Kooperation gewährt. Medienkunst ist Vorreiterin der digitalen Kultur.
Eine Vielzahl an Ereignissen in Form von Konzerten, Video- und Performance-Installationen sowie Computerspielen laden das Publikum ein, mit interaktiven audiovisuellen Umgebungen zu experimentieren.
(K. Michael)