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Dresdner Albertinum wieder geöffnet

Friday, July 16th, 2010

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Nach fast sechsjähriger Bauzeit ist das Albertinum in Dresden wieder geöffnet. Das Haus, das die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung beherbergt, musste nach der Hochwasserkatastrophe 2002 wiederhergerichtet und umgebaut werden.

Dem Berliner Architekten Volker Staab ist es gelungen, das Trauma des Elbhochwassers aus dem Jahre 2002, das in die Depots des Albertinums schwappte, in eine architektonische Lösung zu transformieren.Er hat den früheren Innenhof mit einer 76 Meter langen Stahlkonstruktion überspannt und darauf die großen Depots verlegt – also aus dem Keller in siebzehn Meter Höhe. Das ganze verwinkelte Haus hat durch diesen Eingriff eine Mitte und neue Klarheit gewonnen.

Neben den Baumaßnahmen wurde das inhaltliche Konzept verändert. Mit dem Auszug des Grünen Gewölbes und des Münzkabinetts ins Residenzschloss ist das Albertinum nun der Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart vorbehalten. Die neuen Ausstellungssäle teilen sich die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung mit Malerei von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter sowie Skulptur vom Barock bis ins 21ste Jahrhundert.

Das Albertinum hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder und Jugendlich unter 16 Jahren ist er kostenlos.
(K. Michael)

300 Jahre „Weißes Gold“

Thursday, June 17th, 2010

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Auf der ganzen Welt ist das Porzellan mit den gekreuzten Schwertern bekannt. Hergestellt wird es seit 300 Jahren in Meißen. Mit einer Doppelausstellung feiert Sachsen die Gründung der Meißener Porzellanmanufaktur vor 300 Jahren. Auf der Albrechtsburg in Meißen kann man die Schau „Der Stein der Weis(s)en“ auf rund 1600 Quadratmetern Ausstellungsfläche besuchen. Das historische Gebäude diente von 1710 bis 1863 mit bis zu 800 Mitarbeitern als Heimstätte der Manufaktur.

Außerdem öffnete im Japanischen Palais Dresden die Ausstellung „Triumph der Blauen Schwerter“. Sie vereint rund 800 kostbare Porzellane, darunter Vasen, Kaffeeservices, Schokoladenbecher und Tabakdosen. Die Exponate geben den Besuchern einen Überblick über die Zeit zwischen Barock- und Biedermeier. Neben Beständen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind auch Leihgaben aus dem In- und Ausland zu sehen.

Am 23. Januar 1710 hatte August der Starke in einem Dekret die Gründung der Porzellanmanufaktur verkündet. Lange Zeit musste das Porzellan teuer aus China importiert werden. Dem Alchemisten Johann Friedrich Böttger (1682-1719) gelang in Sachsen 1707/08 der Durchbruch zur Herstellung des weißen Porzellans.
(K. Michael)

Die „Türckische Cammer“

Monday, May 24th, 2010

Tuerckische-cammer in Dank ihres ausgefallenen Geschmacks, ihrer Sammelleidenschaft und ihres Strebens nach fürstlicher Machtdarstellung hatten die kunstsinnigen Kurfürsten von Sachsen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert eine orientalische Schatzkammer aufgebaut. Die  „Türckische Cammer“ präsentiert auf 750 Quadratmetern rund 600 Objekte wie Gewänder, mit Edelsteinen verzierte Waffen, Prunkreitzeuge, wertvolle Stoffe und osmanische Zelte.

Alle Objekte sind mit faszinierenden Geschichten verbunden, die Sie nach einem Rundgang mit DresdenWalks erleben können. Die neue Dauerausstellung im Residenzschloss nutzt neueste Ausstellungstechnik und schafft eine besondere Atmosphäre, die den Besuch zum unverwechselbaren Erlebnis macht.
(K. Michael)

Tizian und Cranach in der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister

Tuesday, March 23rd, 2010

Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 – 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die „Dame in Weiß“ ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians „Dame in Weiß“. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.

Neben dieser Sonderausstellung gibt es nun von März bis August 2010 eine umfangreiche Cranach Präsentation. Lucas Cranach war einer der bedeutendsten deutschen Maler und Grafiker der Renaissance. Dresden hat den weltweit größten Bestand seiner Bilder und das kann man jetzt für einige Monate erleben. Diese Ausstellung zeigt alle wesentlichen Werkkomplexe von Cranach dem Älteren und dem Jüngeren.

Die Zusammenstellung wird im September abgelöst von der Vermeer-Ausstellung.
(K. Michael)

www.skd-dresden.de

360-Grad-Panorama «1756 Dresden» – Dem Mythos auf der Spur

Tuesday, March 23rd, 2010

Frauenkirche-dresden-nach-osten in


Das größte 360°-Panorama der Elbstadt nimmt Sie im Asisi Panometer in Dresden mit auf eine visuelle Reise ins legendäre Augusteische Zeitalter.
Auf monumentalen 105 Metern Länge und 27 Metern Höhe und im Maßstab 1:1
«1756 Dresden» versetzt Sie Asisis Panorama in die einstige barocke Residenzstadt in einen sonnigen Augustnachmittag des Jahres 1756, den Vortag des Siebenjährigen Krieges.

Sehen, staunen und begreifen Sie im Asisi Panometer in Dresden: Hier werden Sie selbst zu einem Teil des barocken Dresden. Von einer 12 Meter hohen Plattform öffnet sich der Blick rundherum weit über die Dächer und Plätze der Residenzstadt, über prächtigen Palais und Kirchen, die ausgedehnten Gartenanlagen und stattlichen Bürgerhäuser entlang der Elbe bis zur Festung Königstein am Horizont.
(K. Michael)

Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag: 9-19 Uhr, Samstag, Sonntag & Feiertage: 10-20 Uhr, Montag geschlossen
www.asisi.de

Georg Baselitz in der Dresdner Gemäldegalerie: Dresdner Frauen

Wednesday, February 17th, 2010

Die vom Künstler und seiner Frau konzipierte Präsentation beinhaltet insbesondere Werke, die in enger Auseinandersetzung mit Dresden und seiner Geschichte entstanden sind. Die Stärke der Auswahl besteht im thematischen Schwerpunkt, wie er so noch nie zu sehen war – anders als bei Überblicksschauen.

An zentraler Stelle im Semperbau, im Gobelinsaal, werden zwei große Werkgruppen aus dem Oeuvre von Georg Baselitz vom 18.01.2010 bis 27.02.2010 gezeigt.

Das Hauptwerk zur deutschen Geschichte nimmt ein nicht nur in der Erinnerung des Künstlers prägendes Ereignis auf: die Zerstörung von Dresden und das in einer Feuerapotheose apokalyptisch aufleuchtende Ende des Zweiten Weltkriegs.

An diesen Kern der Ausstellung angelagert sind in den angrenzenden Galerieräumen Gemälde und Zeichnungen wie das “Nachtessen in Dresden” und “The Bridge Ghost‘s Supper”. Sie zeigen sowohl Baselitz‘ Bezugnahme auf die christliche Bildtradition als auch seine künstlerischen Vorbilder, unter anderen Edvard Munch und die Künstler der BRÜCKE.
(K. Michael)

Chinesische Terrakotta-Armee kommt nach Dresden

Friday, December 4th, 2009

Die Terrakotta-Armee aus dem Grab des ersten chinesischen Kaisers, Qin Shi Huang Di, kommt nach Dresden. Die weltberühmten Krieger werden im Dresdner Kraftwerk Mitte Quartier machen. Öffnen soll die Ausstellung am 21. November, gezeigt wird sie bis Juni 2010.

Die Museums-Armee besteht aus 180 lebensgroßen Terrakotta-Figuren: Infanteristen, Generälen, Offizieren und Bogenschützen sowie acht Pferden. Im Maßstab 1:10 sind zudem tausend Soldaten auf einem Schlachtfeld aufgestellt. Auch wenn es nur Nachbildungen sind, waren schon Hunderttausende Ausstellungsbesucher in vier deutschen Städten beeindruckt.
(K. Michael)

Amazonien – Indianer der Regenwälder und Savannen

Friday, September 25th, 2009

Die Sonderschau im Japanischen Palais gibt auf einer Ausstellungsfläche von 800 qm einen Überblick über die verschiedenen Kulturlandschaften Amazoniens, thematisiert deren Entstehung und Besonderheiten, aber auch die aktuelle Situation der Ureinwohner Amazoniens. Die Exponate stammen ausschließlich aus sächsischen Sammlungen. So stehen neben kulturellen Sachzeugen längst erloschener Stammeskulturen Ausstellungsstücke von Stämmen, die erst vor wenigen Jahren kontaktiert worden sind. Ein Grundanliegen der Ausstellung ist, darauf hinzuweisen, dass der Erhalt der kulturellen Vielfalt genauso wichtig ist – gehören doch auch die vielen kleinen Stammeskulturen Amazoniens zum kulturellen Erbe der Menschheit. 29.04.2009 bis 27.03.2010
(K. Michael)

www.voelkerkunde-dresden.de

Keine Gewalt! Revolution in Dresden 1989

Sunday, August 30th, 2009

Dresden war nach Leipzig der zweite wichtige Ausgangspunkt der friedlichen Revolution von 1989, der schließlich zur deutschen Wiedervereinigung führte. Bisher nicht veröffentlichte Medien erzählen von Mut und Angst, von Träumen und Hoffnungen und von Gewissenszweifeln – letztlich von der faszinierenden Geschichte, wie eine übermächtige Staatsmacht mit Gewaltlosigkeit und Beharrlichkeit, Einfallsreichtum und Witz in die Knie gezwungen wurde. Die Ausstellung ist vom 22. Juli 2009 bis 10. Januar 2010 im Stadtmuseum Dresden zu sehen.
(Katharina Michael)

Dresdner Residenzschloss: Königin Margrethe II. eröffnet die Fürstengallerie

Monday, August 3rd, 2009

Beim Wiederaufbau des Dresdner Schlosses wird im August ein weiterer Abschnitt vollendet. Die 40 Meter lange und 400 Quadratmeter große Fürstengalerie präsentiert sächsische Herrscher in Gemälden und Büsten. Sie verbindet die Englische Treppe mit dem neuen Teil der Schatzkammer Grünes Gewölbe. Mit einer Ausstellung von Kunstschätzen aus den königlich-dänischen Sammlungen und Dresdner Beständen wird die Galerie am 23. August im Beisein der dänischen Königin Margrethe II. eröffnet. Das Schloss gilt unter Fachleuten als architektonisches Kleinod.
(Katharina Michael)